Unabhängigkeit bedeutet für uns nicht, alles alleine machen zu müssen.
Im Gegenteil.
Unabhängig zu sein bedeutet, selbst entscheiden zu können, welchen Weg wir gehen.
Das Syndikat ist aus dem Wunsch entstanden, eigene Musik zu machen und dabei die Kontrolle über das zu behalten, was daraus entsteht. Wir wollen nicht darauf warten, dass jemand von außen entscheidet, welche Musik funktioniert, welcher Künstler interessant genug ist oder welche Geschichte erzählt werden darf.
Wir wollen unsere eigenen Geschichten erzählen.
Unsere Musik soll nicht entstehen, weil sie gerade in irgendeine Schublade passt. Nicht jeder Song muss einem Trend folgen. Nicht jeder Künstler muss gleich klingen. Nicht jede Idee muss kommerziell funktionieren.
Wenn wir etwas zu sagen haben, machen wir einen Song daraus.
Wenn wir eine Idee haben, versuchen wir sie umzusetzen.
Wenn etwas nicht funktioniert, lernen wir daraus.
Das bedeutet nicht, dass wir alles perfekt können.
Wir lernen genauso dazu wie jeder andere unabhängige Künstler. Wir bauen unsere Projekte Schritt für Schritt auf, investieren unsere eigene Zeit, unser eigenes Geld und unsere eigene Energie und machen dabei auch Fehler.
Aber genau das gehört für uns zur Unabhängigkeit.
Wir wollen nicht den Eindruck erwecken, dass hinter dem Corvo Syndikat ein riesiger Apparat steht. Hinter uns stehen echte Menschen. Menschen, die ihre Musik selbst schreiben, produzieren, organisieren, veröffentlichen, gestalten und nach außen tragen.
Dabei bedeutet unabhängig nicht automatisch allein.
Ein Produzent kann einem Künstler den Beat geben.
Ein anderer Mensch dreht das Video.
Jemand gestaltet das Cover.
Jemand hilft bei der Promotion.
Ein anderer Künstler bringt seine eigene Perspektive in einen gemeinsamen Song. Und unsere Corvi hören die Musik, teilen sie und tragen sie weiter.
Unabhängigkeit und Gemeinschaft schließen sich nicht aus. Sie machen sich gegenseitig stärker.
Wir wollen unsere eigenen Entscheidungen treffen können, ohne dabei auf Zusammenarbeit zu verzichten.
Genau deshalb ist das Corvo Syndikat auch kein Versuch, aus jedem Künstler dasselbe zu machen. Jeder soll seine eigene Identität behalten. Jeder soll seinen eigenen Sound entwickeln. Jeder soll seine eigenen Geschichten erzählen können.
Das Syndikat bietet dafür die Verbindung.
Eine Plattform.
Ein Netzwerk.
Eine Familie.
Eine gemeinsame Bewegung.
Und diese Unabhängigkeit betrifft nicht nur die Musik.
Sie betrifft auch die Art, wie wir uns präsentieren, welche Projekte wir starten, mit wem wir zusammenarbeiten und was wir langfristig aus dem großen Ganzen machen wollen.
Wir müssen nicht alles auf einmal erreichen.
Wir wollen etwas aufbauen, das uns gehört und mit uns wächst.
Vielleicht dauert etwas länger. Vielleicht müssen wir manche Dinge selbst lernen. Vielleicht gibt es Projekte, die kleiner bleiben, als wir gehofft haben.
Aber wenn etwas entsteht, dann entsteht es aus unserer eigenen Arbeit.
Das ist für uns der Kern von Unabhängigkeit:
Nicht darauf zu warten, dass jemand kommt und uns eine Chance gibt.
Sondern unsere eigene Chance zu schaffen.
Dabei bleiben wir offen für Menschen, die unseren Weg begleiten wollen.
Unabhängig zu sein bedeutet nicht, sich von der Welt abzuschotten. Es bedeutet, selbst zu entscheiden, wen man auf diesen Weg mitnimmt.
Denn am Ende soll das Corvo Syndikat kein Ort sein, an dem Künstler gegeneinander antreten.
Es soll ein Ort sein, an dem Menschen gemeinsam etwas aufbauen können, ohne ihre eigene Identität dafür aufgeben zu müssen.
Eigene Musik.
Eigene Entscheidungen.
Eigene Wege.
Gemeinsam getragen.
Das ist für uns Unabhängigkeit.
CORVO SYNDIKAT
Wir warten nicht auf unseren Platz.
Wir bauen unseren eigenen.